Samstag, 4. August 2012

durchatmen - durchstarten

So, ich wage mal den ersten Schritt hier herein in diesen neuen Blog. Ein bissl bin ich eingeschüchtert, so offiziell an einem neuen Projekt teilzunehmen. Die wöchentliche Verpflichtung, hm, naja, mal schauen, wie gut ich das durchhalten werde. Aber gesagt ist gesagt, also bin ich hier und freue mich auf das gegenseitige Unterstützen und Motivieren.

Puh, was für ein Prolog...

Ok, also ich fang mal an. Ohne Bilder, denn ich war im Urlaub, und das war wirklich der PlastikGAU und hey - ich war im Urlaub.
Da wenig bis kaum Kühlmöglichkeiten bestanden, lag das Hauptaugenmerk auf kleinen Quantitäten, die an einem Tag weggegessen werden konnten. Wo es ging, kamen Wurst und Käse von der Frischetheke, aber das war nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn im Prinzip war alles plastikverpackt. Als ich im Supermarkt den Salatkopf ohne Tüte mitnehmen wollte wurde ich angeschaut, als wäre ich völlig bekloppt - und so ging es mir jedesmal, wenn ich eine Tüte ablehnte.
Da wir im Urlaub auch deutlich mehr Fleisch als sonst gegessen haben, viel da auch viel Verpackung an, ebenso für Frischkäse, Süßigkeiten, Getränke und, und, und.

Und da habe ich gemerkt, wie relativ leicht wir es zuhause haben, Plastik zu reduzieren: Einkaufen im Bioladen, Getränke in Glasflaschen im Supermarkt, Lebensmittel im Glas und in Pappschachteln - aus der Ferne betrachtet kam mir das plötzlich wie echter Luxus vor.
Einen großen Vorteil gab es allerdings dort: Es gab Hülsenfrüchte, Nüsse und Trockenobst in jedem Supermarkt offen zu kaufen. Dieses System hätte ich gerne hierher importiert, sowas fehlt hier noch total.

Tja, und jetzt ist der Urlaub vorbei und der erste Weg hat mich direkt in den örtlichen Bioladen geführt, wo ich mit Wonne Obst und Gemüse in Papiertüten gepackt hab.
Und nun geht das Sammeln und Zählen so richtig los und ich bin sehr gespannt, wo die Reise hinführen wird.

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